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Unsere verstorbenen Mitschwestern

„Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen …
Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.“ (Mt. 6,28f)

                          

Am Pfingstsonntag rief der barmherzige Gott unsere liebe

Schwester Maria Maximiliana
Rosina Koch

*11.07.1928         + 20.05.2018

nach fast 90 Lebens- und 66 Ordensjahren zu sich in seine ewige Heimat. Ihre jahrzehntelange Tätigkeit in unseren Gärten von Institut St. Maria und Klosterhof St. Anton übte Sr. M. Maximiliana mit Hingabe und Freude aus. Von der Schöpfung lernte sie viel für ihr bescheidenes und zu-friedenes und in großem Gottvertrauen geführtes Leben. Noch bis in die letzten Tage auf der klösterlichen Pflegestation konnte sie sich an allem von Gott Geschaffenen freuen und brachte dadurch ihre tiefe Gottverbundenheit und Dankbarkeit zum Ausdruck.

Im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Maximiliana dankbar verbunden.

                                                                                                          

 

         

 

 

 „Seid nur fröhlich,
denn wer nichts sucht und liebt als Gott, dem ist die Fröhlichkeit gleichsam zur Natur geworden.“

Hl. Crescentia

 

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Theresita
Wilhelmine Fink

 

                                             *19.09.1936     + 20.03.2018

                                                 zu sich in seine ewige Heimat.

 

Bis kurz vor ihrem Tod und trotz schwerer Krankheit war die frohe Natur unserer Schwester M. Theresita spürbar und sichtbar. Sicher war das eine Frucht ihrer Gottsuche und Gottesliebe in ihrem 57-jährigen franziskanischen Ordensleben.

Schwester M. Theresita erlernte das Handwerk der Damenschneiderin und legte darin die Meisterprüfung ab. Sie erteilte Unterricht am Grundausbildungslehrgang für Hauswirtschaft im Marienheim Kaufbeuren. Dort war sie nach entsprechender Ausbildung zusätzlich eine Fachkraft in der Heimerziehung. Ab 1987 schneiderte, nähte und flickte sie für uns Schwestern. Einige Jahre verrichtete sie den Dienst an der Klosterpforte und begegnete auch den Essensgästen mit ihrer fröhlichen und natürlichen Art.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Theresita verbunden.

 

 

„Ich bin die Magd des Herrn.“
(Lk 1,38)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Barbara
Walburga Straub

                             *14.05.1927          + 03.02.2018

  zu sich in seine ewige Heimat.

 

Bevor Schwester M. Barbara im Jahr 1953 die Ordenskleidung erhielt, hat sie an verschiedenen Stellen als Hirten- und Dienst-mädchen gearbeitet. Als „klösterliche Magd des Herrn“ war sie eine treue und tüchtige Kraft in Haus, Küche und Landwirtschaft, davon 35 Jahre lang in unserem ehemaligen Klosterhof St. Anton. Ein besonderes Talent zeigte sie als Imkerin. Schwester Barbara gelang es, schwere Arbeit und Zeiten des Gebetes in einer guten Ausgewogenheit zu verbinden. In jeder Situation zeigte sie ihre frohe und zufriedene Natur und tat der Gemeinschaft allein schon durch ihre An-wesenheit gut.

Im Gebet und in Dankbarkeit bleiben wir mit Schwester M. Barbara verbunden.

 

 

 

 

        Geheimnis des Glaubens –
im Tod ist das Leben

 

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Ignatia
Ilse Trautmann

             *13.02.1924     + 29.01.2018

zu sich in seine ewige Heimat.

 

                                                                                                           

Fast 69 Jahre treues und hingebungsvolles Ordensleben waren Schwester Maria Ignatia ge-schenkt. Als ausgebildete Kindergärtnerin leitete sie die Kindergärten in Obergünzburg und in Nesselwang. Danach war sie Heimleiterin im Marienheim Kaufbeuren und Erzieherin im Internat St. Maria, bevor sie den Mutterhauskonvent als Oberin leitete und zugleich für die Ausbildung der Schwestern in Postulat, Noviziat und Juniorat zuständig war. Zwölf Jahre lang hatte Sr. M. Ignatia das Amt der Generalvikarin inne und war in dieser Zeit maßgeblich für die Leitung des Klosters verantwortlich. Die Vorbereitungen und Feierlichkeiten zur Heiligsprechung Crescentias lagen mit in ihren Händen. In unzähligen Briefen hat sie auf die ihr anvertrauten Nöte und Sorgen geantwortet und war auf diese Weise sowie durch ihr unermüdliches Gebet vielen Menschen eine große Hilfe.

Uns Schwestern bleibt ihre frohe und liebenswürdige Art, ihre Zuverlässigkeit und ihr Fleiß in Erinnerung, und wir sind ihr für ihr Sein und Wirken in unserer Gemeinschaft sehr dankbar.

Im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Ignatia verbunden.

                                                                                                          

                    

 

                                               

„Ich freute mich, als man mir sagte:
Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.“
(Ps 122,1)

 

Unsere

Schwester Maria Hildebranda
Gertrud Fasser

        *23.02.1946     + 15.01.2018  


 hat das Ziel ihrer irdischen Pilgerreise erreicht.

Eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela im Mai 2017 war das letzte große und ersehnte Ereignis, das unsere Schwester M. Hildebranda erlebte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr wurde eine schwere Erkrankung festgestellt, die sie sofort aus ihrem aktiven Arbeitsleben herausgerissen und von der Gott sie jetzt erlöst hat.

Als staatlich geprüfte Wirtschafterin war sie in der Großküche des Marienheims und als Leiterin der Internatsküche beschäftigt. Seit September 2009 versorgte sie unser Gästehaus St. Franziskus in vorbildlicher Weise. Viele Gäste durften Sr. M. Hildebranda als freundliche und umsorgende Gastschwester kennenlernen. Sie war also nicht nur selber eine Pilgernde, sondern gewährte vielen Pilgernden eine Herberge – im wörtlichen und übertragenen Sinn.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Hildebranda verbunden.

 

 

 

Meine Augen schauen stets auf den Herrn; denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“

(Ps 25,15)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe


Schwester Maria Antonia
Anna Fürst

*02.11.1925     + 19.03.2017

zu sich in seine ewige Heimat.

Die Augen auf Gott gerichtet, so wurde Schwester M. Antonia am Tag des Herrn und am Gedenktag des hl. Josef aus dem Netz von Krankheit und Schmerzen befreit.

Gott hat ihr viele Talente anvertraut, die sie ihr ganzes Leben lang gerne in den Dienst der Menschen stellte. Außer ihren künstlerischen Fähigkeiten sei besonders ihre pädagogische Begabung erwähnt. Als Volksschul- lehrerin und Heilpädagogin war sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1988 an mehreren Kaufbeurer Schulen beschäftigt. Ihren Blick richtete sie gerne auf die Schwachen und jene, die im Leben zu kurz gekommen sind. Nach ihrer Lehrtätigkeit engagierte sich Schwester M. Antonia viele Jahre in ehrenamtlichen Diensten in der Pfarrei St. Martin. Unserer klösterlichen Gemeinschaft gehörte sie 67 Jahre lang an.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Antonia verbunden.

 

 

„Macht euch keine Sorgen;
denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“
(Nehemia 8,10)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Adelinde

Theresia Veh

*03.10.1935     + 26.10.2016

zu sich in seine ewige Heimat.

Mit Schwester M. Adelinde verabschieden wir uns von einer Mitschwester, die durch ihre frohe und freundliche Art in unsere Gemeinschaft, in ihre Familie und in die Orte, an denen sie eingesetzt war, hineingewirkt hat. Ihren Beruf als Schneidermeisterin übte sie viele Jahre in den Nähzimmern unserer Konvente im Marienheim Kaufbeuren, in Obergünzburg und im Mutterhaus aus. So hat sie tatsächlich zahlreiche „Einkleidungen“ ermöglicht. Viele Frauen kamen zu ihr in die Nähschule. Ein besonderes Talent entfaltete sie beim Blumenschmuck in unserer Klosterkirche und trug so zur Ehre Gottes bei.
In den letzten Jahren ertrug sie ihre Krankheit geduldig und hat dabei ihre innere Freude und ihren Humor nicht verloren.
In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Adelinde verbunden.

 

TODESNACHRICHT

„Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle.“
(Ps 16,11)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Wendelina
Veronika Hörmann

* 22.08.1916         + 12.11.2015

zu sich in seine ewige Heimat.

Schwester M. Wendelina erhielt vor 65 Jahren das franziskanische Ordensgewand unserer Gemeinschaft. Bis auf 12 Jahre ihres Ordenslebens, in denen sie als Hausfrau im Marienheim in Kempten war, wirkte sie im hauswirtschaftlichen Bereich unseres Mutterhauses. Hervorzuheben ist ihre sorgfältige Pflege der Kirchenwäsche, die in früheren Jahren noch in großer Menge ins Kloster zum Reinigen und Ausbessern gebracht wurde. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie auf unserer Krankenstation, wo sie ihre Besucher mit ihrem Lachen und mit ihrem Interesse beschenkte. Mit dem Lied „Näher, mein Gott, zu dir“ schlief unsere Mitschwester friedlich ein.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Wendelina verbunden.