Weihnachtsmarkt-Einnahmen von „Helfen macht Schule“ fließen in soziale Einrichtungen

Von links: Hauptmann Dietmar B., Internatsleiterin Daniela Herschmann, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd Oberst Thorsten Milewski, Schwester Oberin Johanna Maria Höldrich, Hauptmann Peter P. und Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer.
Auch im vergangenen Jahr engagierten sich Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorsts Kaufbeuren erneut mit einem Stand auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. So wurden Glühwein, Punsch und Erbseneintopf für den guten Zweck verkauft. Die Einnahmen kamen dem gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ zugute. Der Verein spendet das Geld ausnahmslos an verschiedenste soziale Einrichtungen in der Region.
Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria
3.000 Euro des eingenommenen Geldes gingen zu Beginn dieses Jahres an die Internatsstiftung St. Maria, wo Schülerinnen fürsorglich betreut und in enger Zusammenarbeit mit dem Marien-Gymnasium, der Marien-Realschule und weiteren Kaufbeurer Schulen qualifiziert gefördert werden. Besonders für Kinder aus familiär und finanziell schwierigen Verhältnissen leistet die Internatsstiftung einen wertvollen Beitrag. Denn durch das Internat haben sie ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die finanziellen Unterstützungen werden sorgfältig verwaltet, kommen sie doch ausschließlich den Internatsschülerinnen zugute und werden unter anderem auch für tiergestützte Pädagogik genutzt.
Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus
Weitere 3000 Euro erhielt das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dessen ganzheitliches Konzept steht für die ressourcenorientierte Förderung der gesamten Familie. Sowohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte liebevoll begleitet und betreut. Individuell werden verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser-, Montessori- und Musiktherapie oder heilpädagogisches Malen angeboten. Die Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen. Ihren Aufenthalt runden verschiedene Angebote wie Gesprächskreise, Einzelberatungen, kreatives Arbeiten und Ausflüge ab, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen. Die Begleitung der Familien in der letzten Lebensphase orientiert sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen.
Weitere Unterstützungen geplant
„Wir freuen uns darauf, mit weiteren Spenden im Jahr 2026 genau da, wo Hilfe in und um Kaufbeuren benötigt wird, zu unterstützen“, berichtet Oberstleutnant Marcus Berndorfer, Zweiter Vorsitzender des Vereins „Helfen macht Schule“.
Quelle Text: Bundeswehr Kaufbeuren
Quelle Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren erhält 4.000 Euro Spende
Oberbürgermeister Stefan Bosse, Internatsleiterin Daniela Herschmann, Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer und Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu. (Bild: Michael Sambeth)
Mit einer Spende über 4.000 Euro unterstützt die Sparkasse Allgäu die Einführung eines neuen Mensabestellsystems mit dem die Abläufe verbessert und Ressourcen geschont werden können. Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, würdigte die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und die hervorragende Leistung des hauseigenen Küchenteams. Mit Hilfe der neuen Chips können Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern sowie die Lehrkräfte online ihr Essen buchen und bezahlen, ob am Handy, Computer oder Bestellautomat. Darüber freuen sich Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, die neue Internatsleiterin Daniela Herschmann und Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer. Ziel der Internatsstiftung, die vor rund 20 Jahren gegründet wurde, ist die Unterstützung des Internatsbetriebs und die Förderung von Schülerinnen, deren Eltern nicht allein die Kosten tragen können.
Aufbruch voller Hoffnung und Zuversicht
Kuratoriumssitzung der Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren
Die Kuratoriumsmitglieder der Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren (von links): Oberbürgermeister Stefan Bosse, Gabriele Stumpe, Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, Dr. Hermann Starnecker, Hans Walter, Bernd Dössinger, Ingrid Hiemer, Hartmut Meier, Werner Bobritz, Rudolf Wisbauer, Franz Josef Pschierer, Barbara Wirth, Anna Batzer und Christine Thalmair (auf dem Bild fehlen: Andrea Mayer und Tobias Streifinger).
(Bild: Daniela Herschmann)
Zu Beginn der diesjährigen Kuratoriumssitzung der Internatsstiftung St. Maria setzte Oberin Johanna Maria Höldrich mit dem von Papst Franziskus für das Heilige Jahr 2025 gewählten Motto „Pilger der Hoffnung“ einen passenden Impuls. Rückblickend auf den schmerzlichen Abschied von Sr. Anna Maria Stein und Sr. Maria Aurelia Huber, den zwei prägenden Internatsleiterinnen der letzten Jahrzehnte, sei es jetzt verstärkt wichtig, voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu blicken, so Sr. Johanna und weiter, nicht ängstlich und mutlos sein, sondern Kraft, Mut und Durchhaltevermögen sei jetzt gefragt. Daniela Herschmann, die seit 1. April dieses Jahres die Internatsleitung übernommen hat, stellte sich dem Gremium vor und ergänzte, dass sich das Erzieherinnenteam in diesem Jahr zum Ziel gesetzt hat, die Sorgen der jungen Menschen in Zeichen der Hoffnung zu verwandeln, so dass sie wieder mit mehr Zuversicht in die Zukunft schauen können. Dies sei nur zu schaffen durch eine gute schulische Ausbildung und eine fürsorgende, liebevolle Erziehung im Elternhaus und hier im Internat St. Maria. Diese Bildungs- und Erziehungsaufgabe auch finanziell zu unterstützen, ist seit Gründung im Jahr 2006 die Kernaufgabe der Internatsstiftung St. Maria, betonte Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer im Rahmen der Bilanzvorstellung. Dank dem erhöhten Spendenaufkommen in 2024, geschuldet dem Heimgang der langjährigen Internatsleiterinnen, konnten nicht nur das Grundstockkapital erhöht, sondern vermehrt auch Kinder gefördert und das defizitäre Betriebsergebnis des Internats abgemildert werden. Während die Nachmittagsbetreuung durch die Schülerinnen und Schüler der Marienschulen gut ausgelastet sei, so Wisbauer weiter, ist es verstärkt wichtig, die Nachfrage nach Internatsplätzen neu zu beleben, damit der Fortbestand gesichert bleibt. Zusammen mit ihren Mitschwestern will dazu mit all ihren Kräften Oberin Sr. Johanna beitragen. Konkret bedeutet ihr „Hoffnungskonzept“ die Einrichtung eines kleinen Konvents von jungen Schwestern im Internat, die Nutzung des fünften Stockes durch den Sozialdienst katholischer Frauen sowie die Pflege des naturnahen Institutsgartens durch Beschäftigte der Lebenshilfe Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit die Stiftung weiter unterstützend helfen kann, sei es wichtig, noch mehr Spendengelder zu akquirieren, auch wenn dies zunehmend schwerer werde, worauf sorgenvoll eine Kuratoriumsmitglieder hinwiesen. Durch die Aufnahme von Andrea Mayer, eine ehemalige Internatsschülerin und jetzt Oberstaatsanwältin am Landgericht München, in das Stiftungskuratorium konnte eine neue Förderin gewonnen werden. Mit einem Schlüsselanhänger als Geschenk und den Worten von Papst Franziskus: „Die Hoffnung lässt uns erkennen, dass es immer ein Licht gibt, auch wenn alles dunkel erscheint“ (wie im letzten Internatsjahr), ermutigte abschließend Sr. Johanna das Kuratorium zum Weitermachen, verbunden mit der Hoffnung, die niemals aufgegeben werden darf.
Rudolf Wisbauer
„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten einzahlen: IBAN: DE06 7335 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Allgäu oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!
Franziskanerinnen des Crescentiaklosters Spendenkonto: Sparkasse Allgäu, IBAN: DE69 7335 0000 0000 0143 65 