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Etappe IV Mindelheim Kaufbeuren

Bevor wir in die längste Etappe des Pilgerwegs starteten feierten Pilger und Schwestern gemeinsam in der Klosterkirche heilige Messe. Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach legte uns in seiner Predigt ans Herz, uns vom Heiligen beschenken zu lassen und spendete den Pilgersegen. Der Franziskussegen am Ende der Messfeier durfte auch heute nicht fehlen. So gestärkt waren wir bereit für die letzte Etappe von Mindelheim nach Kaufbeuren.

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Etwa 26 Pilger und Pilgerinnen stellten sich der Herausforderung von 28 Kilometern.  Darunter war wieder eine Gruppe von uns Schwestern. Viele durften die Erfahrung machen, dass durch die angeregten Gespräche unterwegs der Weg nicht zu beschwerlich erschien. Auch an diesem Tag machten wir an den Lebensstationen Halt, um innezuhalten. Die Pilgerwegbegleiterinnen Helga Obermüller, Elisabeth Mann und Annemarie Jocher sowie die Schwestern luden dort zu geistlicher Reflektion ein.
 So pilgerten wir vom Unterallgäu ins Ostallgäu – an diesem Tag bei strahlenden und warmen Wetter. 

Kurz vor dem Kloster Irsee stieß Stadtpfarrer Bernhard Waltner zu uns. Nach einer Erklärung zur Klosterkirche und einem geistlichen Impuls ging es von Irsee über Bickenried weiter zur Fatima-Kapelle. Pfarrer Waltner erschloss uns anhand der Kirchenfenster der Kapelle diesen Ort. Nachdem wir uns müde aber glücklich der Klosterkirche näherten wurden wir von Glockengeläut begrüßt. Im Klosterberggarten erwarteten uns bereits die Schwestern. Pfarrer Waltner und Schwester Daniela schlossen den Tag mit einem Abendlob. Wir freuten uns, dass Oberbürgermeister Stefan Bosse gekommen war um mit uns zu feiern. Sr. Angelika, die Vikarin und Stellvertreterin von Schwester Johanna Maria, nutze diese Gelegenheit um sich offiziell bei den Pilgerwegbegleiterinnen Helga Obermüller, Annemarie Jocher und Elisabeth Mann zu bedanken. Beschenkt und bereichert entließen diese die Gruppe mit dem Wunsch, dass die Erfahrung des gemeinsamen Unterwegsseins nachhaltig im Alltag nachwirke, wie es Helga Obermüller ausdrückte. 

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Etappe III Ottobeuren - Mindelheim

Auch der dritte Tag des Jubiläumspilgerns begann mit einem Morgenlob in der Klosterkirche, das wir Schwestern vorbereitet hatten. Wie ein roter Faden zog sich der franziskanische Segen durch die Tage, den wir uns gegenseitig zusangen. So gestärkt waren wir bereit für die dritte Etappe des Pilgerwegs. Diese führte durch die schöne und hügelige Landschaft des Unterallgäus von Ottobeuren nach Mindelheim.

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Immer wieder bereicherte sie unser Unterwegssein mit geistlichen Impulsen. Auch wir Schwestern hatten Gebete und Gedanken für unterwegs vorbereitet. Wie die einzelnen Mosaiksteine eines Kirchenfensters, ergab sich so ein wunderschönes, ökumenisch geprägtes spirituelles Gesamtbild. Es wurde gesungen, gebetet und es gab Raum für Stille. Natürlich hatten wir auch an diesem Tag viel Gelegenheit zur Begegnung und Gespräch unterwegs. 

Immer wieder machten wir in den Kirchen und Kapellen unterwegs Rast, wie zum Beispiel in Frechenrieden, an der Franziskuskapelle in Stetten und zu Mittag auch in Mussenhausen. 

Dort fühlten wir uns im Pilgercafé neben der Kirche herzlich willkommen. Für Pilger stehen dort Getränke bereit und wir hatten die Gelegenheit die müden Füße auszuruhen.

Krönender Abschluss fand die Tagestour dann in Mindelheim. Nach einem Abendgebet, gestaltet von Sr. Johanna Maria, waren wir zu einer liebevoll angerichteten Brotzeit im Sommerrefektorium des Heilig-Kreuz-Klosters eingeladen. Hubert Klaus, Vorsitzender der Stiftung zum Heiligen Kreuz, gab uns so die Gelegenheit im Gespräch den Tag nochmals Revue passieren zu lassen. Müde, aber erfüllt wurde die Pilgergruppe schließlich wieder vom Bus abgeholt – in freudiger Erwartung des vierten und letzten Tags des Jubiläumspilgerns.

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Sr. Annika

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Etappe II Obergg - Ottobeuren

Nach der Einstimmung in der Klosterkirche brachte uns der Bus zur Kirche „Patrona Bavariae“ in Oberegg, wo wir bereits von der Bürgermeisterin erwartet wurden und von ihr dann eine interessante Einführung in die Kirchengeschichte erhielten. 

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Von Oberegg aus führte uns der Weg durch die sattgrünen Wiesen des Unterallgäus, vorbei an der Kapelle in Rappen, zur St. Wendelins Kapelle in Wineden. Abenteuerlich wurde der weitere Weg, als wir einen tiefen Taleinschnitt in der Nagelfluhkette durchqueren mussten, bevor wir kurz vor Markt Rettenbach die Mariengrotte erreichten und dort eine Statio machten. Pünktlich zum Mittagsglockenschlag erreichten wir die Kirche im Ort, wo wir neben dem Pfarrhof unsere verdiente Mittagsrast abhielten. Nächster Halt war in der Wallfahrtskirche Maria Schnee, die mit ihrem Altarbild an die bekannte Laterankirche Maria Maggiore in Rom erinnerte. Neben den drei Pilgerbegleiterinnen gab uns auch hier wie an vielen anderen Stationen der begleitende altkatholische Pfarrer Holger Laske geistliche Impulse mit auf den Weg. Anstrengend wurde der weitere Weg über Eheim mit der Kapelle St. Maria und Joseph hinauf zum kleinen Kirchlein in Hofs, wo wir auf dem Deckenfresko dem heiligen Leonhard begegneten, einem meiner, natürlich neben der heiligen Crescentia, Lieblingsheiligen, da ich in Aigen am Inn, einem der ältesten bayerischen Leonhardiwallfahrtsorte, aufgewachsen bin. Von Guggenberg aus konnten wir schon unser Etappenziel, die Basilika in Ottobeuren, erkennen. Dort empfing uns ein Benediktinerpater und erklärte uns in einfühlsamen Worten den Kirchenraum, der wie in einem Bilderbuch die gesamte Schöpfung wiederspiegelt.

Für mich persönlich war dies ein wunderbarer Pilgertag mit vielen geistlichen Impulsen, einigen Etappen des Schweigens zur inneren Einkehr, und vor allem mit guten Gesprächen mit den begleitenden Crescentiaschwestern und einigen Mitpilgerinnen, was unmittelbar einem meiner Lebensleitlinien voll entsprach: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so wertvoll machen!“

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Rudolf Wisbauer

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Jubiläumspilgern 2023

20 Jahre Crescentia-Pilgerweg

Ein "Reisetagebuch" verschiedener Pilger und Pilgerinnen.

​​​​​​​​​​​​Etappe I: Oberegg - Kaufbeuren

Am 18.05.2023, Christi Himmelfahrt, war es so weit: Das Jubiläumspilgern anlässlich des 20-jährigen Bestehen des Crescentiaweges begann!

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Eine Gruppe von Pilgern und Pilgerinnen sowie die Schwestern des Klosters feierten zu Beginn des Tages um 7.30 Uhr zusammen ein festliches Morgenlob. Mit auf den Weg nahmen die Pilger je ein Wort aus dem Tagesevangelium, selbst geschrieben auf einen kleinen Zettel. Nachdem die Schwestern den Pilgern den franziskanischen Segen zugesungen hatten, brach die Pilgergruppe mit dem Bus auf nach Oberegg - dem Startpunkt der ersten Etappe.

Schon im Bus war das Miteinander geprägt von Heiterkeit, Vorfreude und Kennenlerngesprächen.

Verschiedene Stationen, Impulse und landschaftliche Ausblicke und Einblicke auf dem Weg erlebte die Pilgergruppe, die aus circa 35 Teilnehmern, darunter auch einige Schwestern, bestand. Manche Teilnehmer erzählten, sie würden auch die nächsten drei Etappen bis zum Sonntag mitgehen.

Der Crescentiaweg ist circa 85 Kilometer weit und lässt sich in 4 Etappen aufteilen. Auf den Wegstücken gibt es immer wieder sogenannte Lebensstationen der Hl. Crescentia zu betrachten und zu durchbeten.

Auf dem Rückweg, der vorbei an der Fazenda in Bickenried über die Marienschulen und das Zollhäusschen in Kaufbeuren führte, wurden die Pilger von den Schwestern des Klosters, Vertretern der Stadt, Verteter der Kirchen und Bischof Dr. Bertram Meier in Empfang genommen. 

Nach einem letzten gemeinsamen Stück Weg durch die Stadt, begleitet von Fahnenträgern und einem besonderen Pilgerkreuz, feierten die Versammelten mit Bischof Dr. Bertram Meier im Klosterhof einen festlichen Gottesdienst.

Im Anschluss daran kamen alle bei Brezen, Getränken und Musik von den Obergünzburger Pfuzgern in Begegnung.

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Sr. Clara Marie 


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