Die Ruhe des Herzens

Ich will mich bemühen, deine allerheiligsten Vollkommenheiten zu erkennen, dir nachzufolgen, und in höchster Stille meines Herzens alle Werke ganz vereint mit dir zu wirken.

(aus einem Gebet der Heiligen Crescentia von 1741)

Die ständige Verbindung mit Gott war eine Grundhaltung von Crescentia. Auch ihre alltägliche Arbeit war Gebet.  So oft wie möglich hat sie aber Zeiten der Stille gesucht, in denen sie ausschließlich auf Gott ausgerichtet war. Sie konnte dadurch in den Anforderungen des Alltags die Ruhe des Herzens wahren und aus dieser heraus handeln.

Die österliche Bußzeit lädt uns ein, heilsame Gewohnheiten und Lebenshaltungen zu trainieren oder neu zu beleben. Gönnen wir uns in der Vorbereitung auf Ostern vermehrt Zeiten der Stille und des Gebets, um auf Gottes Stimme in unserem Herzen zu hören.

So können wir in „höchster Stille unseres Herzens, alle Werke ganz vereint mit ihm wirken.“