Aktuelles

 

Ein gelungener Begegnungstag   

Am 10. Februar 2017 waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internats zur Begegnung mit den Schwestern ins Mutterhaus eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und Krapfen gab es anregende Gespräche und Informationen über persönliche und berufliche Erfahrungen. Die Erzieherinnen von Internat und Nachmittagsbetreuung gaben anhand einer PowerPoint-Präsentation Einblick in ihren Berufsalltag. Uns Schwestern ist wichtig, von den schönen und auch den schwierigen Situationen im heutigen Erziehungsauftrag zu erfahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dankbar, dabei vom Gebet der Schwestern unterstützt zu werden.

Als Dankeschön für die Einladung übergab Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein ein Blumenkörbchen an Oberin Sr. M. Martha Lang.

   

Unser Haus St. Clara ist eingeweiht

Mit großer Dankbarkeit durften wir am 3. Februar den Segen für das umgebaute Haus „St. Clara“ erbitten. Der Ordensreferent unseres Bistums, Pfarrer Dr. Ulrich Lindl, segnete die Räume, in denen künftig die klostereigene Pflegestation und die Verwaltungsräume untergebracht sind, und übergab sie ihrer künftigen Bestimmung. Vor der Einweihung versammelten sich die geladenen Gäste in der Klosterkirche, wo sie von Oberin Sr. M. Martha Lang begrüßt wurden. Schwester M. Martha bedankte sich bei allen, die an der Planung, Begleitung, Durchführung und Finanzierung der Umbauarbeiten beteiligt waren. Der abschließende Dank war als Gebet an Gott gerichtet, der alles segensreich begleitet hat und nun mit seinem Segen in den Räumen gegenwärtig ist.

Von der Stadt Kaufbeuren überbrachte Bürgermeister Gerhard Bucher Grüße und gute Wünsche für unser Kloster, das er als sehr wichtigen Ort in Kaufbeuren bezeichnete. Die Stadt beteiligte sich mit knapp 10.000 Euro am Mehraufwand für den Denkmalschutz. Die Bischöfliche Finanzkammer war durch ihren Direktor Dr. Klaus Donaubauer vertreten. In seinem Grußwort erwähnte der Finanzdirektor, dass die Diözese das Bauvorhaben mit  300.000 Euro in den Haushaltsplan eingeplant hatte. Er lobte uns Schwestern, dass wir für unsere alten und kranken Schwestern eine Investition in dieser großen Dimension auf uns nehmen.

Sehr anschaulich berichtete Architekt Karl Georg Bauernfeind über die Bauplanung und den Verlauf des Baus. Er verglich das Gebäude mit einem sehr alten und todkranken Patienten, bei dem schwierige Untersuchungen durchgeführt und Operationen angeordnet werden mussten. Mehrmals bestand äußerste Lebensgefahr. Doch der Architekt hat sich als guter Chefarzt und seine Mitarbeiterin, die Architektin Andrea Angerer, als beste Oberärztin erwiesen. Zusammen mit einem guten Operations- und Pflegeteam konnte der „Patient“ wieder hergestellt werden.

Nach den Grußworten machten sich die Schwestern und ihre Gäste auf den Weg, um den erfolgreich behandelten „Patienten“ zu besuchen.

Die Einweihungsfeier wurde mit Panflöten musikalisch umrahmt von Gisela und Joachim Butz.

Das umgebaute Gebäude St. Clara bietet künftig Platz für 6 Pflegezimmer, einen Gemeinschaftsraum und den für eine Pflegestation notwendigen Arbeitsräumen. Außerdem zieht die Klosterverwaltung samt Registratur und Archiv in dieses Haus um.Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

Adventseinstimmung 2016

 

 

 

 

 

Nach einem bewährten Brauch fand auch in diesem Jahr eine Adventseinstimmung im Crescentiakloster statt. Nach der geistlichen Einführung durch unsere Oberin Sr. Martha wurden einige Adventslieder gesungen. Dann ließ Sr. Martha uns Briefumschläge aus einem Körbchen ziehen, in denen sich nicht nur wunderschöne Fotokarten befanden, sondern auch ein gefalteter Stern, in dessen Innerem der Name einer Mitschwester stand. Dieser Name soll nun in der Adventszeit jede von uns erinnern, für diese Schwester besonders zu beten und ihr Gutes zu tun. Dieser uns liebgewordene Brauch in unserer Gemeinschaft stärkt nicht nur unsere Gemeinschaft und die gegenseitige Liebe, sondern stellt einen wichtigen Teil dar in unserer Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Jahrestag der Heiligsprechung der heiligen Crescentia 2016
Wie in jedem Jahr, so wurde auch am 25. November 2016 der Jahrestag der heiligen Crescentia mit einer feierlichen Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Martin begangen. Hauptzelebrant in diesem Jahr war Pfr.i.R. Nießner, der zur Zeit der Heiligsprechung im Jahr 2001 Pfarrer von St. Martin und Klosterseelsorger der Schwestern gewesen war. In seiner Predigt stellte er die besonderen Tugenden der Heiligen und ihre besondere Ausstrahlung heraus. Nach der hl. Messe gab es wieder eine Lichterprozession durch das bereits dunkle Kaufbeuren, mit einer Station vor dem Geburtshaus Crescentias. Der Weg endete im Klosterhof mit dem Segen. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

Ordensjubiläum 2016
Das diesjährige Ordensjubiläum unserer Gemeinschaft wurde am Sonntag, den 16. Oktober in unserer Institutskirche gefeiert. Zwei Schwestern, die an der Feier aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen konnten, schauten in diesem Jahr auf 60 Jahre Ordensleben zurück, Sr. M. Helene und Sr. M. Hedwig. Sie begingen diesen Tag in einem kleineren Kreis im Mutterhaus. Sr. M. Consilia und Sr. M. Zita feierten ihr 50-jähriges Ordensjubiläum, und Sr. M. Christine war vor 25 Jahren eingekleidet worden. P. Benedikt Grimm OFM stand gemeinsam mit Pfarrer Rottach, unserem Klosterseelsorger, und P. Ulrich Rauch OFM der Eucharistiefeier vor. Zentrales Thema der Predigt des Hauptzelebranten war das Tragen und Getragenwerden im Laufe unseres Lebens.  So wie wir als Menschen leiblich am Beginn unseres Lebens bereits vor der Geburt im Mutterleib und dann solange von den Eltern getragen werden und dann auch nach unserem Tod wieder zu Grabe getragen werden, so werden wir von Gott durch unser Leben getragen, besonders in den schwierigsten und dunkelsten Stunden unseres Lebens, wenn wir uns einsam und verlassen fühlen. Auch die Weinrebe, von der im Evangelium die Rede war, so führte P. Benedikt aus, wird vom Weinstock getragen und kann nur so Frucht bringen. Bei diesen Ausführungen hielt der Franziskaner zur Anschauung eine Rebe hoch, die er später den Jubilarinnen überreichte. Die festliche Eucharistiefeier wurde von unserer klostereigenen Band "Frische Brise" sehr schwungvoll musikalisch gestaltet.
Nach der anschließenden Gratulation waren die Gäste noch zum Mittagessen und Kaffee in den Räumen der Internatsmensa eingeladen. Eine Präsentation von Bildern aus den Kinder- und Jugendjahren der Jubilarinnen war Anlass zum Staunen und Schmunzeln über so manche in Fotos festgehaltenen Situationen.
Fotos finden Sie in der Bildergalerie.

Installation unserer neuen Ordensleitung
Am Sonntag, den 14. August, wurde die im Mai neu gewählte Ordensleitung in der Klosterkirche offiziell eingeführt. Mit Sr. M. Martha Lang als Oberin (2. v. r.)leitet fortan ein Team von fünf Schwestern unsere Ordensgemeinschaft, die zurzeit aus 43 Schwestern besteht. Sr. M. Monika Full (1. v. r.) übernimmt als Vikarin die Rolle der Stellvertreterin der Oberin. Weitere Mitglieder des neuen Leitungsteams sind Sr. M. Angelika Wißmiller (Mitte), Sr. M. Christine Sontheim (1. v. l.) und Sr. Johanna Maria Höldrich (2. v. l.). Das als "Team" bezeichnete Gremium möchte mehr als bisher die Zusammenarbeit betonen, um die Leitungsverantwortung auf eine breitere Basis zu stellen. 
Bei der feierlichen Vesper der Amtseinführung übergab Ordensreferent Pfr. Dr. Ulrich Lindl die Amtsinsignien (Schlüssel und Siegel) an Sr. M. Martha. In seiner Predigt sprach er davon, dass es bei einer Leitungsaufgabe darum gehe, im übertragenen Sinne eine "Gleitsichtbrille zu tragen": Denn es sei wichtig, im richtigen Sinne kurzsichtig zu sein, das heißt, auf jede einzelne Schwester zu schauen, und gleichzeitig, weitsichtig zu sein, das bedeutet, das Ganze im Blick zu haben, auch was die Zukunft angeht. Für die Oberin einer franziskanischen Ordensgemeinschaft, so führte er weiter aus, sei es auch wichtig, sich den heiligen Franziskus in seiner Demut, Bescheidenheit und Einfachheit zum Vorbild zu nehmen. Es komme darauf an, bei Entscheidungen sich an Franziskus zu orientieren und immer Jesus Christus selbst und das Evangelium im Blick zu behalten.
Beim anschließenden Abendessen im Refektorium veranschaulichten unsere beiden Novizinnen die Wichtigkeit von Zusammenarbeit und gegenseitiger Ergänzung von Gaben und Talenten in der Gemeinschaft durch ein kurzes Rollenspiel. Sie übergaben dann zunächst den Schwestern aus dem Leitungsteam, anschließend jedoch jeder Schwester der Gemeinschaft einen Bauklotz mit der Einladung, das von ihnen begonnene Mauerwerk zu ergänzen. So sollte deutlich werden, dass jede Schwester ihren Beitrag zu einem gelingenden Gemeinschaftsleben und Ordensleben leisten darf und soll.

Wahl der Ordensleitung
Unter dem Vorsitz des Ordensreferenten Pfarrer Dr. Ulrich Lindl wählten wir am 23. Mai unsere neue Ordensleitung. In seiner geistlichen Einstimmung griff Pfarrer Lindl das Grundanliegen der göttlichen Dreifaltigkeit auf: die Liebe Gottes in Einheit und mit Hingabe zu leben.  Die Wahl erfolgte im Blick auf das neue Leitungsmodell unserer Gemeinschaft, das konsequent den Teamgedanken eingeführt hat. Demnach gibt es künftig für die gesamte Gemeinschaft ein Leitungsteam, das aus einer Oberin und vier Rätinnen besteht. Dieses Team trägt die Verantwortung für derzeit insgesamt 44 Schwestern. Davon leben 34 Schwestern im Mutterhaus und 10 Schwestern im Institut St. Maria.
Am 14. August werden den Schwestern des neu gewählten Leitungsteams die Dienste übertragen. Schwester M. Martha Lang übernimmt den Dienst der Oberin, Sr. M. Monika Full wird als erste Rätin neue Vikarin; weitere Rätinnen sind Sr. M. Angelika Wißmiller, Sr. M. Christine Sontheim und Sr. Johanna Maria Höldrich. 
Den  Zeitungsbericht finden Sie hier.
 
Das neu gewählte Leitungsteam: (v.l.n.r.: Sr. M. Monika Full (Vikarin), Sr. M. Martha Lang (Oberin), Sr. Johanna-Maria Höldrich, Sr. M. Angelika Wißmiller, Sr. M. Christine Sontheim

Für ein Leben in der Liebe Gottes
Kaufbeuren feiert das Crescentiafest mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa

Einen festen Platz hat im Leben vieler Kaufbeurer das Crescentiafest, das traditionell am letzten Sonntag im April gefeiert wird. In diesem Jahr kam Bischof Dr. Konrad Zdarsa aus Augsburg, um dem Festgottesdienst vorzustehen. In seiner Predigt nahm er zunächst seine eigene Zuversicht zum Ausgangspunkt, die Neuschaffung aller Dinge durch Gott. „Am Ende“, so der Bischof, „ist Gott groß und mit ihm all seine Heiligen“. An Jesus könne man die Erneuerung der Welt „von innen her“ durch das Gebot der Liebe ablesen. Crescentia hat dies zuinnerst verstanden, sie „lebte mit dem Gott, an den sie glaubte und war in diesem Sinn eine Mystikerin“, so der Bischof.
Diesen Gedanken führte auch Pfr. Bernhard Waltner in der Andacht der marianischen Bürgerkongregation weiter, die den Festtag beschloss. Er ließ die Heilige selbst zu Wort kommen, die einmal gesagt hat: „Damit der Glaube Leben habe, ist es nötig, dass die Liebe ihn lebendig mache“. Der Bischof ermutigte, die Heilige zu verehren, indem man diesen Geist der Liebe auch im eigenen Leben verwirkliche.
Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor mit Solisten und Orchester feierlich gestaltet. Zur Aufführung kam die Missa Sancta Barbara von Meinrad Spieß, ein Zeitgenosse der hl. Crescentia. Die Messe wurde von Christof Walter nach den alten Drucken neu ediert und wurde beim Crescentiafest nach Jahrhunderten erstmalig wieder dargeboten.
Weitere Bilder finden Sie in den Bildergalerien.

Feier der Noviziatsaufnahme

Im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier fand am 1. April 2016 die Aufnahme unserer Postulantinnen ins Noviziat statt. Michaela Wörle und Jennifer Wilhelm, die am 8. September in unsere Gemeinschaft eingetreten waren und sich in diesen vergangenen sechs Monaten ins Ordensleben eingelebt hatten, wurden nun in das Noviziat, die zweite Stufe der Ordensausbildung, aufgenommen. Pfarrer Karl Rottach, unser Klosterseelsorger, stand der Eucharistiefeier vor. Mit Pfarrer Rupert Ebbers aus Kempten und Kaplan Martin Seither aus Gersheim (Diözese Speyer) waren auch zwei Priester der neuen Novizinnen gekommen, die konzelebrierten. Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch den Kirchenchor Adoramus aus Wangen.
In der Feier wurden ihnen der Habit mit dem Zingulum (dem franziskanischen Strick) und der weiße Schleier überreicht. Nachdem sie ihre weltliche gegen diese klösterliche Kleidung getauscht hatten, erhielten sie von unserer Generaloberin Sr. Regina Winter ihre Ordensnamen. Michaela Wörle heißt jetzt Schwester M. Annika, während Jennifer Wilhelm jetzt Schwester M. Elisabeth genannt wird. Dann wurde ihnen die franziskanische Ordensregel mit unseren Satzungen überreicht. Im kommenden Noviziatsjahr werden die beiden Novizinnen die Gelegenheit haben, noch tiefer in die franziskanische Spiritualität und ins Ordensleben hineinzuwachsen.
Zahlreiche Gäste waren zu dieser Feier gekommen, um bei der beeindruckenden Feier dabei zu sein und  mit uns zu feiern. Wir freuen uns über unsere beiden Novizinnen und wünschen Ihnen ein gesegnetes Noviziat.
Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.