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Mahonie (Mahonia aquifolium)
Das Berberitzengewächs stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo es als Unterholz in Nadelwäldern vorkommt. Der immergrüne und vieltriebig aufrechte Strauch kann bis mannshoch werden und bildet durch Ausläufer ein dickichtartiges Gebüsch. Bis zu 20 cm lang können die glänzend grünen, aber lederharten Blätter werden, die sich im Winter intensiv broncerot färben. Wegen der dicht mit Stachelzähnen besetzten Blattränder wird die Pflanze oft mit der Stechpalme (Ilex aquifolium) verwechselt. Im Frühjahr erscheinen an den Triebenden zahlreiche 5-8 cm lange Trauben aus goldgelben Blüten, woraus im Sommer etwa erbsendicke, schwarzpurpurne Beeren entstehen, die essbar sind. Die Mahonie eignet sich auch für schattige und trockene Gartenteile und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Aufgrund des hohen Zierwertes ist sie sowohl in Gärten und Parks, als auch in der Floristik vielseitig verwendbar. Im KIosterberggarten gehört die Pflanze zum „Altbestand“ im naturbelassenen oberen Teil des Geländes.
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