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Wenn wir auch alle die gleiche Ordenskleidung tragen, so leben doch Jung und Alt, Gesunde und Kranke nicht uniform zusammen, denn jede ist ein von Gott gewolltes und geschaffenes Original, was das Gemeinschaftsleben schön und schwierig, spannend und aufregend machen kann.
Unsere klösterliche Gemeinschaft lebt vom Bemühen
- gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Verantwortung - geschwisterlicher Annahme - unabhängig von Herkunft, Alter, Beruf und Amt - gemeinsamen Fragens und Suchens nach dem Willen Gottes im persönlichen und gemeinschaftlichen Leben - in ständig geübter Versöhnungsbereitschaft - im Teilen und Mitteilen von Freud und Leid, von Hab und Gut - gegenseitiger Unterstützung, auch die „Last der Liebe" besonders in Krankheit und Alter zu tragen - der persönlichen Weiterbildung und Reifung
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