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  2010 - 2011

Öffnungszeiten:
Täglich von 09.00 bis 20.00 Uhr
Bei Eis und Schnee bleibt der Berggarten geschlossen

berggarten1 Pflanze des Monats Februar

Klosterberggarten

gruppenfoto

Berggartenführungen Aktuell:

Aufgrund der guten Resonanz im letzten Jahr werden auch heuer wieder Führungen durch den Klosterberggarten angeboten. Die genauen Termine veröffentlichen wir in den nächsten Wochen.
Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch.

Das war 2011

Witterungsbedingt blieb der Klosterberggarten in den ersten Monaten geschlossen. Bereits Ende Februar begann die Blüte der ersten Schneeglöckchen und Wildalpenveilchen, gefolgt von den Krokussen, die in großer Zahl über der „Sonne“ gleichsam das blaue Firmament darstellten. Im März erwachten viele Frühjahrsblüher, später gefolgt von attraktiven Narzissen und seltenen Lenzrosen. Angenehme Temperaturen im April und Mai führten zu einer überschwänglichen Blüte bei vielen Stauden, Sträuchern und Bäumen. Neue Pfingstrosen überraschten mit außergewöhnlichen Blüten und Farben und bereits zur Zeit der Rosenblüte zeigten die ersten Dahlien ihre üppige Farbenpracht, die bis zum ersten Frost Mitte Oktober anhalten sollte. Im Schutz des Berghangs fiel das Hagelunwetter relativ harmlos aus, während im Umkreis viele Gärten verwüstet wurden. Der Herbst bescherte eine lange Phase angenehm trockenen Wetters, was die Blütezeit vieler Pflanzen deutlich verlängerte.

Ursprünglich ging man davon aus, dass nach einem Gewaltakt an organisiertem ehrenamtlichem Arbeitsmarathon der Klosterberggarten fertig gestellt sei. Der Umfang an handarbeitsintensiven Tätigkeiten wurde unterschätzt, so dass zum Zeitpunkt der Einweihung nur die wichtigsten Bereiche vollendet waren. Trotz der beschwerlichen Arbeitsabläufe verbleibt ein hartnäckiger Freundeskreis aus motivierten Frauen und Männern, die unentwegt die Anlage pflegen, weitere Gartenteile baulich gestalten und weiterentwickeln. So wurde am Grundstücksrand eine schwer begehbare Treppe erneuert und in das Gelände mit den anschließenden Terrassen eingebunden. Verschiedene Hangbereiche konnten mit Trockenmauern aus Tuff weiter abgestützt werden, so dass neue Pflanzflächen entstanden. Nachdem der gesamte Transport von Aushub, Erde und Schnittgut nur mit Eimern erfolgen kann, erweisen sich die meisten Arbeitsgänge als kräftezehrend und zeitaufwändig. Trotz aller körperlicher Mühen ist der starke Zusammenhalt und der menschliche Umgang untereinander eher noch gewachsen. Die traditionelle Verwurzelung mit dem Crescentiakloster und die freundschaftliche Verbindung mit den Schwestern, aber auch die positive Resonanz aus dem großen Besucherkreis sind weiter Ansporn für diese Arbeitsgruppe.  

Obwohl der Eingang zum Klosterberggarten unauffällig an einer Gasse am Rande der Altstadt liegt, finden immer mehr interessierte Menschen den Weg dorthin und genießen diesen Ort der Ruhe und Erholung. Ob junge Leute ihre Mittagspause hier verbringen, andere auf einer Bank gemütlich ihre Zeitung oder ein Buch lesen oder einfach durchschlendern zum Schauen, Fühlen und Riechen - der Besucherstrom wächst erfreulicherweise ständig weiter. Für Viele ist es eine kurze Pause im hektischen Alltag. „Bei jedem Besuch entdecke ich etwas Neues“ hört man von vielen Pflanzenliebhabern.

Große Resonanz erlebten die „Sonnengesänge“ zwischen Mai und September. Jeweils am späten Sonntagnachmittag traten Chöre aus der näheren und weiteren Umgebung auf dem Versammlungsplatz am Brunnen auf und erfreuten die zahlreichen Besucher vor einer tollen Kulisse mit einem breiten gesanglichen Repertoire. Die hervorragende Akustik verteilte den musikalischen Genuß über die gesamte Hangfläche, so dass auch die Wege und Bänke beste Möglichkeiten zum Zuhören boten.

Turnusmäßige Führungen und angemeldete Besuche fanden großen Anklang. Dabei erhielten die Teilnehmer nicht nur botanische Informationen, sondern erfuhren vor allem auch die Hintergründe der spirituellen Ausrichtung nach dem Sonnengesang des hl. Franziskus. Alle Urgewalten wie Feuer, Wasser, Sturm und die Natur mit dem menschlichen Leben münden ein in das Lob an Gott. Die erlebte Freude beim Gang durch diese Gartenoase als Lob der Schöpfung an den Schöpfer zu erkennen, das ist die Kernbotschaft dieses Gartens. 

Auch für das neue Jahr werden bereits Pläne geschmiedet, um einige Ecken und Plätze zu verbessern und aufzuwerten. Verschiedene Pflanzenschätze warten schon darauf, bekannt zu werden und die Neugierde der Besucher zu wecken. Dazu wünschen wir, dass die Menschen ein wenig Freude in ihren Alltag mitnehmen und den tieferen Sinn dieses Gartens als Richtschnur für ihr Leben erfahren. 

Für den Freundeskreis Klosterberggarten Josef Unsin

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Eine geistliche Oase der Ruhe und Besinnung inmitten unserer Stadt

Der Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi lobt das Göttliche in allen Elementen, welche uns die Natur bietet und schenkt. Er dankt dem Schöpfer, ruft zum Frieden auf und schließt den Kreis mit Bruder Tod. Erstrebenswerte Tugenden, die gleichzeitig auch für das Leben und Wirken der heiligen Crescentia stehen, wurden dabei von ihm angesprochen.
Die wertvollen Inhalte des Sonnengesangs möchten Sie bei Ihrem Aufenthalt in unserem Berggarten begleiten und Ihnen zugleich Anregungen für so manche Lebenssituation vermitteln.
In der Vergangenheit diente der Berggarten über viele Jahre dem Kloster als Versorgungsgarten und wurde zur leichteren Bearbeitung durch kleine Mauern in nutzbare Ebenen gegliedert.
Die Gartenanlage war nach vielen Jahren an einem Punkt angelangt, an dem es einer Wende bedurfte, eine Umgestaltung war dringend nötig. Zum einen, um den Garten vor dem Verfall zu bewahren, zum anderen um ihm eine neue Bedeutung zu geben.
In mehreren Arbeitsschritten wurden im Kloster-Berggarten mit einem enormen Engagement von   ehrenamtlichen Helfern verschiedene Aufenthaltsbereiche aufgewertet, bzw. neu geschaffen. Dadurch entstanden Räume, die zu Besinnung und Gebet in der Natur einladen.
Der Garten soll als Rückzugsort aus der Hektik des Alltags dienen, der nicht nur den Schwestern des Crescentiaklosters offen steht, sondern alle einlädt, die sich freuen können an Gottes schöner Welt und das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung haben.
Den hohen finanziellen Aufwand, den die Neugestaltung und die weitere Pflege des Berggartens erfordern, kann das Crescentia-kloster nicht alleine tragen. Deshalb ist es weiterhin auf Mithilfe angewiesen, sei es als Arbeitseinsatz oder als Spende.
An dieser Stelle danke ich allen Helferinnen und Helfern, die bisher durch ihren Arbeitseinsatz oder ihre Spenden in einem großartigen Gemeinschaftswerk die Umgestaltung des Gartens in dieser Form ermöglicht und geschaffen haben.
Genießen Sie den Garten, der sich bis hinauf zu der historischen Stadtmauer erstreckt. Erfreuen Sie sich an der schönen Aussicht über den Berggarten, über die Stadt Kaufbeuren und das Wertachtal.
Helfen sie mit, dass er das bleibt, wofür er geschaffen wurde:
Eine Oase der Ruhe und Besinnung inmitten unserer Stadt.

Kontoverbindung: Franziskanerinnen des Crescentiaklosters,
Bayerische Hypo- u. Vereinsbank AG, Kto.Nr. 6930300428, BLZ 73420071

Plan des Klosterberggartens

Download des Plans

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Crescentiakloater

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Crescentiakloater

 

 

Das Crescentiakloster hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Fotografie der Volkshochschule die neue Begleitbroschüre zum Berggarten und
den Impulskalender 2011 herausgegeben.
Beide Artikel sind ab sofort im Klosterladen erhältlich.

Die Berggartenbroschüre kostet 4,70 Euro und stellt auf 60 Seiten
den Sonnengesang des heiligen Franziskus vor.

Für 7,40 Euro ist der Berggartenkalender im Angebot,
der an jedem Monat des Jahres ein Bild aus dem Berggarten
und passende Sinnsprüche zeigt.
 

crescentia_grafik
Crescentiakloster
willkommen_text
berggarten_gelb
laden_gelb
mädchen_gelb
pilger_gelb
fransiskus_gelb

 

TERMINE


13.02.2012 um 19:30 Uhr
Infoabend für “Exerzitien im Alltag”


02.03.2012 von 18:45 – 21:00 Uhr
Tau-Time

17.03.2012
Oasentag
Der Herr befiehlt dem Segen, an deiner Seite zu sein. Dtn 28,8

25.03. - 31.03.12
Ignatianische Einzelexerzitien

21.04.2012 von 09:30 – 16:30 Uhr
Oasentag
Hab Geduld mit allen Dingen, vor allem mit dir selbst. Franz v. Sales
19.05.2012 von 09:30 – 16:30 Uhr
Oasentag
Segnet, denn ihr seid dazu berufen.