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Jede von uns, ob jung oder alt, gesund oder krank, hat ihren Auftrag, „durch Wort und Werk der Stimme Gottes Zeugnis zu geben" (Franziskus). Viele Talente können also bei uns eingebracht werden in Küche und Haus, Garten und Verwaltung, Kirche und Schule, Internat und Pflegedienst ... und im stillen Dasein vor Gott – nicht nur in Alter und Krankheit. Die Schwester an der Klosterpforte, der Drehscheibe zwischen „drinnen und draußen", braucht für ihre Aufgabe ganz besondere Aufmerksamkeit: - beim Anhören der verschiedensten Wünsche und Anliegen - beim Austeilen des Mittagessens an die Brüder und Schwestern von der Straße und an Bedürftige der Stadt - beim Organisieren der Führungen in der Crescentia-Gedenkstätte und der Wallfahrer-Gottesdienste.

Vielfalt in Einheit
So wie unsere Begabungen und Ausbildungen verschieden sind und es zulassen, setzen wir uns ein im Dienst am Menschen: als Lehrerin in der Schule, Seelsorgerin in Pfarrei oder unterwegs mit Vorträgen bei Schulklassen, Firm- und Erstkommuniongruppen. Besonders während der klösterlichen Ausbildungszeit geht es auch um die Klärung: Wo ist mein Platz, wo ich mich so einbringen kann, dass mein Beruf und meine Tätigkeit meine ganz persönliche Antwort wird auf Gottes Ruf: Komm, folge mir nach! Gerade für die älteren Schwestern ist die Palette der ehrenamtlichen Tätigkeiten noch eine Bereicherung in ihrem sogenannten „Ruhestand". Unser Engagement hört nicht an der Landesgrenze auf. Seit Beginn der Balkankriege helfen wir Flüchtlingen und Vertriebenen in Kroatien und Bosnien und den von Weihbischof Dr. Pero Sudar, Sarajevo, ins Leben gerufenen multi-ethnischen und multi-konfessionellen Schulen.
Und dazwischen ist auch das, was zum ganzen Menschsein gehört:

Entspannung und Erholung:
- die Schönheit der Natur genießen - die "Seele baumeln lassen" - der geschwisterliche Austausch - das Feiern unserer Feste
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